Ökoregion Arrach-Lam-Lohberg



Der Holzverbund der Ökoregion ist eine Kooperation
zwischen Waldbesitzern und holzverarbeitenden Betrieben.


Mit diesem Zusammenschluss soll es dem Verbraucher ermöglicht werden, Holzprodukte wie z.B. Holzhäuser, Möbel oder Inneneinrichtung mit Fichten-/Tannenholz aus „Naturnahem Waldbau" mit besonderen Qualitätseigenschaften (z.B. feinjähriges Hochlagenholz, Winterfällung, usw.) zu erwerben bzw. herstellen zu lassen.

Tradition
Der Wald im Lamer und Lohberger Winkel, wie wir ihn heute sehen können, ist das Ergebnis von Generationen von Waldbauern.
Die Tradition des „naturnahen Waldbaus", der in der Region „Plenterwaldwirtschaft" genannt wird, wurde in den Familienbetrieben vom Vater auf den Sohn übertragen und hat sich bis heute hartnäckig gegenüber „modernen" Waldbaumethoden behauptet. Das liegt nicht nur an der Traditionsverbundenheit der Menschen der Region, sondern vor allem daran, daß sich diese Art der Waldbewirtschaftung in dieser Mittelgebirgsregion bestens bewährt hat.

Einzelstammweise Nutzung
Die Bäume werden entgegengesetzt zum Kahlschlag einzeln oder gruppenweise gefällt.
Der Wald als Ganzes bleibt immer bestehen (Dauerwald), da jedes Jahr nur ein geringer Teil der Bäume in einem Bestand gefällt werden und junge Bäume kontinuierlich nachwachsen.

Strukturvielfalt
Besonders kennzeichnend für den Traditionellen Naturnahen Waldbau ist die Strukturvielfalt der Wälder. Bäume unterschiedlicher Art, jeden Alters und jeder Größe kommen auf kleinem Raum nebeneinander und untereinander vor.

Naturverjüngung
Bei genügend Licht am Waldboden verjüngt sich der Wald auf natürliche Weise von selbst mit jungen Fichten, Tannen und Buchen. Im Traditionellen Naturnahen Waldbau wird ausschließlich ohne Pflanzung, sondern mit natürlicher Verjüngung gearbeitet.

Mischwald
Naturnaher Waldbau bedeutet auf die örtlich natürliche Baumartenmischung zu setzen:
Die Fichte als der „Brotbaum" des Waldbesitzers; die Tanne, die mit ihrer Pfahlwurzel den Wald gegen Stürme festigt; die Buche, die als „Mutter" des Waldes mit ihrem Laub für einen gesunden Boden sorgt.
Mischwälder sind deutlich stabiler gegen Sturmwurf und Schneebruch, weniger anfällig für Schädlings-Massenvermehrungen und oft genauso ertragreich wie Reinbestände.

Traditioneller Naturnaher Waldbau




Der Plenterwald

Vielfalt statt Einfalt:
In den Wäldern des Lamer und Lohberger Winkels herrscht ein „buntes Allerlei". Die Plenterwirtschaft, die wir betreiben, sorgt für eine Vielfalt der Arten. Und sie garantiert, daß viele unterschiedliche Entwicklungsstufen der Bäume auf gleicher Flächen vorkommen - vom Keimling bis zum alten Baum.
Durch die unregelmäßigen Strukturen unserer naturnahem Wälder entstehen unterschiedlichen Lichtbedingungen für junge Bäume. So können Konkurrenzkraft und Wuchskraft für eine natürliche Mischung sorgen - auch ohne Pflanzung und Pflege.

Mondphasen
Bei den Mondphasenregeln handelt es sich um Erfahrungswissen aus jahrhundertelangem praktischen Umgang mit Natur und Holz.
Demnach soll Holz weniger schwinden, reißen und deutlich dauerhafter sein.
In der Wissenschaft sind diese Regeln unbewiesen und umstritten, dafür jedoch in der Praxis oft bestätigt. Die Holzernte im Winter, die Feinjährigkeit des Holzes als Qualitätsfaktor sowie die fachgerechten Lagerung und Verarbeitung sind Grundvoraussetzung für ein qualitativ hochwertiges Ergebnis.
Die Verwendung von Vollholz in extremen Dimensionen (ohne es zu verleimen) macht für uns eine Mondphasenfällung jedoch unabdingbar. Der Erfolg damit gibt uns recht und der Beweis in der Realität ist uns allemal mehr wert als jeglicher wissenschaftlicher Nachweis.
Holz mit schlechten oder durchschnittlichen Eigenschaften kann durch die Mondphasen-Holzernte sicherlich nicht zum Qualitätsholz verwandelt werden.

Landschaftsbild
Gerade der Traditionelle Naturnahe Waldbau hat dazu beigetragen, daß der Lamer und Lohberger Winkel mit der Schönheit seiner ursprünglich wirkenden Wälder eines der attraktivsten Wander- und Urlaubsziele Ostbayerns ist.

TEREDO ist als Holzbaubetrieb im Holzverbund vertreten

Ihr Vorteil:
• wintergefälltes Mondphasenholz, pestizidfrei
• besondere Berücksichtigung waldbaulicher Aspekte